Integration in der Region: Crossing Lifelines on stage

Integration in der Region: „Crossing Lifelines on stage“

Integration ist eine Aufgabe für uns alle. Für das Gelingen dieser Aufgabe ist eine gute Zusammenarbeit sehr wichtig. Die Schülerinnen und Schüler der BIK 11a und BIK 11c konnten nun gemeinsam mit ihren Lehrkräften - Herrn Heinritz, Herrn Kölbl, Herrn Späth und Frau Scharl - erleben, wie dies an der Schwandorfer Berufsschule gelingt und waren dadurch auch Teil der regionalen Integrationsarbeit. So besuchten sie im Rahmen des Projektes „Crossing Lifelines on stage“ ein interkulturelles Theaterstück mit dem Titel „Romeo und Julia und das Kind des Hasses“.

Die Schwandorfer Berufsschule hatte zum zweiten Mal dieses interkulturelle Projekt auf die Beine gestellt, das mit einer Theateraufführung seinen Abschluss fand. Zu dieser Projektaufführung wurden unsere Klassen eingeladen, worüber sich alle sehr freuten. Die Vorfreude war groß, zumal viele glaubten, das Stück bereits zu kennen – schließlich hieß es „Romeo und Julia“.

In Schwandorf angekommen, stellte sich allerdings bald heraus, dass dieses Theaterstück auch einige signifikante Unterschiede zu Shakespeares Klassiker aufwies, die allen neu waren. So stand im Mittelpunkt des Theaterstücks die Frage: Was wäre, wenn Romeo und Julia ein Kind hätten? Diese Frage hatte sich wohl bis zu diesem Zeitpunkt noch keiner der Schülerinnen und Schüler gestellt. Eine Antwort erhielten sie in Schwandorf.

Die teils sehr dialogreiche Darbietung motivierte die Amberger Schülerinnen und Schüler, denn was die Schwandorfer Schüler können, kann auch für sie möglich sein. Am Ende waren sich alle einig: tolle Schauspieler, ein super Theaterstück. Im Anschluss wurde auch noch kurz Kontakt mit den Schwandorfern aufgenommen, bevor sich die Amberger wieder auf den Rückweg machten.

Fest steht, dass der Tag und das Stück Eindruck hinterlassen haben. Auf der Zugfahrt zurück nach Amberg wurde noch lebhaft diskutiert.

Ein herzliches Dankeschön geht an Herrn Nagler und sein Schwandorfer Team für die Einladung und an den Förderverein des BSZAM, der die Fahrt finanziell unterstützt hat.

Eva Scharl

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